Kaddis Blog

Hach, da habe ich ja nun die grosse Ehre, euch den ganzen Dezember einmal zusammen zu fassen und zu berichten, was ich alles so gemacht habe - und das war ganz gewiss nicht nur ein bisschen. Ich war sehr beschaeftigt, weshalb ich ja auch nie die Chance hatte, euch mal irgendwas in meinen Blog zu schreiben. Sehr bedauerlich, denn es haeuft sich einfach alles irgendwie an und ich bin mir nicht sicher, ob ich heute ueberhaupt mit meinem Bericht fertig werde und ob ich mich ueberhaupt an alle wichtigen Sachen erinnere. Gewiss aber werde ich meinem Dezember nicht gerecht. Dieser Monat war einfach vollgestopft mit etlichen Aktivitaeten und neuen Erfahrungen. Sicherlich faellt mir so einiges wieder ein, waehrend ich am Schreiben bin und wenn nicht diesmal, faellt es mir bestimmt irgendwann wieder ein. Spaetestens dann, wenn ich in 25 Jahren mein altes Tagebuch wieder hervorkrame und darin herumstoebere. Ja, ich habe mein drittes Tagebuch im Monat Dezember beendet - genau zu einem markanten Zeitpunkt, den ich spaeter noch erlauetern werde, wenn ich es bis dahin nicht schon wieder vergessen habe (ohh, wie gut, dass ich Notizbloecke in rauen Mengen zu Weihnachten bekommen habe. Vielleicht sollte ich sie endlich mal benutzen?! Derjenige wird sich dabei schon etwas gedacht haben).
Jedenfalls habe ich Nummer 4 jetzt schon gestartet und hinke zwei Tage hinterher, weil ich fuer die letzten drei einhalb Tage, die ich in meinem Tagebuch beschrieben habe, ganze 20 Seiten verbraucht habe. Das nimmt natuerlich auch so seine Zeit in Anspruch. Ich habe also einiges nachzuholen.

Wie auch nicht anders zu erwarten ging es hier Anfang Dezember natuerlich auch mit der Weihnachtszeit los. Die meisten Haeuser waren ja schon seit Thanksgiving ordentlich von Lichterketten und allem anderen Zeugs, was man hier so kaeuflich erwerben kann und das irgendwie blinkt und leuchtet, umgeben. In der Kirche hat man dann angefangen jeden Sonntag eine Kerze anzuzuenden, wie man es auch in Deutschland macht (zumindest gehe ich mal ganz fest davon aus - ich mein, von der Kirche in Deutschland kann ich ja nun nicht sonderlich viel berichtet, ausser dass es aeusserst langweilig ist).

EDIT:
Ich bin gerade so ziemlich planlos von wegen Berichten. Ehrlich gesagt weiss ich nicht einmal, was ich im letzten Beitrag berichtet habe, aber ihr wisst ja, wie faul ich bin, also werde ich ihn mir nicht noch einmal durchlesen. Schreiben reicht mir, dauert sowieso schon lange genug, euch auf den neuesten Stand zu bringen - oder es zumindest zu versuchen. Je nach dem, wie gut ich mich noch erinnern kann. Ich vergesse garantiert etwas Interessantes oder Wichtiges.
Okay, ich habe gerade meine Meinung geaendert und doch ein bisschen in meinem alten Beitrag rumgestoebert, damit ich erst einmal die bereits angefangenen Geschichten beenden kann - uebrigens habe ich mich gerade mit meinem eigenen Schreibstil ueberrascht. Klingt gar nicht mal so schlecht, was ich da vor einem Monat getippt habe. Ich bin wirklich von mir selbst beeindruckt! Beim Schreiben merkt man das gar nicht.
Tschuldigung, aber das musste jetzt einfach mal erwaehnt werden.

Nun aber wirklich zu meinen amerikanischen Geschichten!
Ihr erinnert euch noch an meine Arztrechnungen? In dem Versicherungsheft steht ja dick und fett drin, dass man die Rechnungen spaetestens zwei Wochen nach der behandlung einschicken muss. Tja, ich hatte meine Rechnung aber immer noch nicht. Also habe ich morgens vor der Schule noch die Versicherung angerufen - und war perplex, dass die Frau doch tatsaechlich deutsch mit mir sprach. Ich habe ersteinmal wie eine Bloede vor mich hingestottert. Wer rechnet denn auch damit ...
Am Tag zuvor hatte ich wegen der Rechnung noch beim Arzt angerufen und mich durch deren genuscheltes Englisch gequaelt. Himmel, das Telefonat war anstrengend! Wenn ihr koennt, vermeidet es bei einem amerikanischen Arzt anrufen. Die Sekretaerinnen kriegen ihre Zaehne nicht auseinander, haben keinen Plan und verbinden dich vom einem zum anderen und informiert sind sie auch nicht. Anschliessend haette ich eine Woche Urlaub sehr gut vertragen koennen - aber wer kann das nicht?!

Nun noch einmal zurueck zu der Weihnachtsdekoration, die jetzt inzwischen schon lange wieder aus den meisten Haeusern verschwunden ist. Ich bin aber ueberzeugt, dass einige noch bis Ende Januar am Abbauen sind. Ich habe ein Weihnachtsfoto gefunden, aber es zeigt eindeutig nicht, wie verrueckt es hier an manchen Stellen zugeht.

http://foto.arcor-online.net/palb/alben/14/883414/1024_6364656138656230.jpg

Jetzt muss ich euch natuerlich gleich noch von "Fantasy in Lights" berichten. Das ist vielleicht eine verrueckte Veranstaltung. Zuerst sah es gar nicht danach aus, dass ich ueberhaupt gehen konnte, aber eine Freundin hatte mich eingeladen, mit ihr und ihrer Familie dorthin zu gehen. Erinnert ihr euch noch an "Callaway Gardens", wo ich mit Kirk und Rachel einmal Rad gefahren war? Zwei Stunden oder so? Sie haben den ganzen Park mit Lichtern eingedeckt. Das ist sowas von unglaublich! Wir Kinder sassen auf der Ladeflaeche das Trucks (natuerlich draussen in der Kaelte, wie auch sonst) und sind durch diesen Park gefahren. Da Ruth ja immer so schnell friert, hat sie von sich auf mich geschlossen und mir so viele Sachen zum Anziehen gegeben, dass ich problemlos haette zum Nordpol reisen koennen. Anzug hier, Jacke dort, dicker Pullover, dicke Socken, zwei paar Hosen, Schal, Muetze, Handschuhe und dann hat sie mir chemikalische Hand- und Fusswaermer gegeben. Letztendlich habe ich nur eine Hose, eine Jacke, die Fusswaermer und den Schal gebraucht. Meine Haende waren eisig, aber ich war die ganze Zeit am Filmen, damit meine lieben Freunde in Deutschland (ja, an dieser Stelle duerft ihr jubeln, denn das seid IHR!) auch etwas davon haben.
Anschliessend sind wir noch ein bisschen im Park herumgelatscht und haben uns die kleinen Buden angeguckt. In einem von denen wurden "Funnel Cakes" zubereitet und da ich noch nie einen gesehen hatte (ich wuenschte, ich haette auf den Anblick verzichtet!), habe ich doch glatt mal bei der Zubereitung zugesehen. Ich dachte, mir dreht sich der Magen um! Ich glaube, ihr koennt auf genauere Details verzichten, es ist einfach absolut widerlich - und dann wollte der Typ mir das Teil da doch auch noch verkaufen! Ich habe die Flucht ergriffen. Sowas muss ich mir und meinem Koerper nicht antun!

Ich war mit diesen ganzen Weihnachtsfesten und hier noch ein Treffen und hier das Theater und dort shoppen gehen und all dem ziemlich beschaeftigt. Deswegen kann ich mich wahrscheinlich auch gar nicht mehr grossartig daran erinnern. Schule war nicht unbedingt das groesste Thema, da sich das Semester ja dem Ende neigte. Und ich auch noch ein paar Tage fruher "entlassen" wurde, da ich auf meine Pruefungen verzichten durfte - nur einen Tag gefehlt und super Noten. Mehr wollen sie hier gar nicht. Also haben sie mich schon drei Tage vor eigentlichem Ferienbeginn in Ruhe gelassen.

Eine andere, sehr interessante Erfahrung war die Rinderauktion, zu der mich Ruth mitgeschleppt hatte. Zwar ging uns beiden der Umgang, der dort mit den Tieren herrscht, gewaltig gegen den Strich (so von wegen Elekrtoschocken und Peitsche ins Gesicht knallen!), aber das ist der einzige Platz weit und breit, wo man seine Rinder verkaufen kann. Eine Alternative gibt es nicht und die wenigsten kuemmern sich ueberhaupt um die Umgangsweise. Diese Seite war sehr traurig, aber ansonsten war die Auktion sehr interessant und wir haben doch auch tatsaechlich ein kleines Kaelbchen ersteigert. Die Mutter ist bei der Geburt gestorben und das Kaelbchen war gerade mal erst drei Tage alt, total duenn und unsicher ... Ihr bekommt demnaechst ein Foto von ihm zu sehen. Schwarz und weiss gepunktet, dicke schwarze Kulleraugen und einfach zum Knuddeln. Sein Name ist "Hollis", was in meinen Augen aber absolut bekloppt ist - tschuldigung, aber das muss jetzt mal sein. Hier werden die Tiere alle nach Freunden und Familienangehoerigen benannt. Fuehrt staendig zu Verwechslungen. Wie kann man nur so unkreativ sein?!
Immerhin ist das Aufziehen mit der Flasche Spass - ist ja auch nicht das erste Mal fuer mich. Kompliziert ist es auch nicht, aber manchmal ist es doch etwas gruselig im Dunkeln allein auf der Farm herumzuwandern. Insbesondere nachdem ich diesen tollen Film im Kino gesehen habe, von dem ich gar nicht wusste, was es eigentlich ist. Es stellte sich heraus, dass es sich bei "I am Legend" um einen sehr gruseligen Film handelt - zumindest in meinen Augen. Ich bin ja nicht fuer Filme solcher Art gestrickt, aber ich kann euch sagen, dass ich dachte mir wuerde das Herz stehen bleiben, so sehr habe ich mich erschrocken. Um mich herum wurde gekreischt, ich war zu schockiert um meinen Mund ueberhaupt aufzukriegen. Schlecht gemacht war der Film aber wirklich nicht.

Ich bin zum richtigen Kinogaenger und Filmegucker geworden. Ich war drei Tage nacheinander im Kino - "I am Legend", "National Treasure II" und "Enchanted". Alle gut!
Zuhause habe ich "Phantom of the Opera", "A Beautiful Mind", "World Trade Center", "We were Soldiers", "Flicka", "Freaky Friday", "Love ... actually" und ein paar Disneyfilme geguckt. Ich wollte das nur mal erwaehnt haben, denn auch wenn ich Filme schon immer gerne mochte, habe ich noch nie sooo viele in einem Monat gesehen. In meinen Augen ist das einfach bemerkenswert. Wenn es nichts zu tun gibt, haue ich mich eben einfach auf die Couch und gucke mir einen Film an - oder Pferderennen, ganz einfach, weil ich gerne mal wieder Pferdesport sehen wuerde, aber etwas anderes als Rennen gibt es hier eben nicht. Also: Pferderennen. Man muss sich eben anpassen.

Okay, nun zu Weihnachten, das ich in Nashville, Tennessee, mit Ruths Verwandtschaft verbracht habe. Die Fahrt dorthin war irgendwo zwischen vier und fuenf Stunden lang und Rachel ist doch tatsaechlich die Haelfte der Zeit gefahren - durch die Appalachen ging es. Aber sie hat es ganz gut hinbekommen. Immerhin haben wir es heil bis zum Mittagessen in einem mexikanischen Restaurant geschafft (das ist das, was ich hier am haeufigsten zu essen bekomme und es ist verdammt gut! Warum habe ich eigentlich noch nie ein mexikanisches Restaurant in Deutschland gesehen?) und dann ist Kirk weitergefahren.
Endlich in Nashville angekommen, hat mich so eine kleine Dackelrolle schwanzwedelnd begruesst. Sowas suesses aber auch. Beim Namen hoerte es dann aber auch schon wieder auf - Maddie. Welch ein Graus. Na, egal, der Hund war suess.
Ich habe versucht Franzbroetchen zu backen. Woran bin ich gescheitert? Nicht an meinen eigenen Faehigkeiten (natuerlich ), aber eine gewisse Person hat vergessen sie aus dem Ofen zu holen. Ich musste das Haus naemlich vorzeitig zu einem Essen verlassen. Klasse, damit war die Arbeit des gesamten Vormittags floeten. Immerhin hatten sie nach Franzbroetchen ausgehesen, bevor sie verkohkelt wurden. Das macht Mut. Zu meinem Geburtstag versuche ich es dann noch ein zweites Mal - und passe diesmal selbst auf mein Gebaeck auf!
Wir waren in diesem riesigen Hotel, genannt Gaylord Opryland und wenn ihr wollt, koennt ihr mal danach googlen. Es ist wirklich atemberaubend, aber ich bin recht zuversichtlich, dass ich demnaechst dazu komme, mal ein paar Bilder davon hier reinzustellen. Dieses Hotel ist fast wie ein kleines Dorf ... es hat alles, was man braucht - Restaurants, Attraktionen, Souvenirlaeden und eine ganze Menge Raum und Pflanzen. In den Augen der Amerikaner ist fuer das Wichtigste sowieso gesorgt - Essen und so viele andere Menschen wie moeglich, damit man sich den Tag mit Klatsch und Tratsch vertreiben kann.
Das Hotel hat sogar einen Fluss auf dem man eine Bootsfahrt machen kann - und das wohlgemerkt IM Gebaeude!

Auf dem Weg zurueck (ja, ich habe Weihnachten dieses Jahr im Auto eingesperrt verbracht), sind wir in Atalanta angehalten und haben mal wieder Kirks Eltern und seine Schwester besucht. Da ging es dann auch gleich auf eine Weihnachtsparty und glaubt es, oder glaubt es nicht: treffe ich dort doch tatsaechlich auf 'nen Schwaben!
Er hat den Amerikanern erzaehlt wie viel schoener mein Deutsch doch ist als seines und ueberhaupt haben wir versucht uns zu unterhalten. Ist aber schwer, wenn andere Leute zuhoeren und man es ohnehin anschliessend uebersetzen muss. Das wurde fast zum Desaster mit dem Sprechen. Die Aussprache veraendert sich so sehr und ich sage es immer wieder - es liegt an der Melodie in den Sprachen, die das Sprechen so schwer machen. Am Telefon geht es mit mir eigentlich, finde ich. Aber wenn ich Auge in Auge mit einem anderen Deutschen spreche, dann spreche ich Deutsch in einer englischen Melodie. Die Betonungen sind an den falschen Stellen und so ... geht aber allen so, von daher bin ich in guter Gesellschaft. Achja, mit Silbenverschlucken ist auch nichts mehr. Das verlernt man alles. Aber falls es euch beruhigt, bis auf Sprichwoerter und Rechtschreibung kriege ich schriftlich noch alles gebacken und verstehen tue ich sowieso alles.

Im Prinzip waren Rachel, Hunter und ich kaum wieder in La Grange angekommen, konnten wir es auch schon wieder verlassen. Es ging naemlich mit der Kirche auf eine Jugendreise. Das Staedtchen, das wir anstrebten hieisst Gatlinburg und befindet sich ebenfalls in Tennessee. Angeblich ist es nach deutschen Muster gebaut worden und ich muss sagen: Es sieht richtig niedlich aus. Ich habe mich so ein bisschen wie auf dem Hamburger Dom gefuehlt. Ein kleines Haeuschen (meistens Fressbuden) neben dem anderen. Ich habe Souvenirs gekauft und die ganzen christlichen Konzerte (warum auch sonst eine Reise mit der Kirche) angehoert. Zwar kannte ich die Lieder und Bands wie immer nicht, aber ich schlage mich inzwischen echt tapfer mit erahnen von der Melodie. Keinen Plan, wie ich das mache, aber das passt schon irgendwie.

Neujahr habe ich um 6 Uhr Ortszeit in Deutschland angerufen. Waehrend ihr alle schoen das neue Jahr gefeiert habt, sass ich hier drueben noch bloed herum und habe gewartet. Naja, eigentlich habe ich am Telefon mit ins deutsche Jahr herein gefeiert und das war noch mehr von einer Feier, als ich hier gegen 0 Uhr erlebt habe. Das Telefonat war uebrigens das Lustigste bisher, stimmt's?
Ruth und ich waren jedenfalls allein und haben zusammen mit meinen Eltern telefoniert - ich habe Dolmetscher gespielt - anschliessend haben wir uns einen Film angeguckt, dann den "Ball Drop" in New York und ab ging's ins Bett.
Dinner for one musste sich Ruth aber auch ansehen und sie fand es richtig lustig.

Mehr faellt mir im Moment wirklich nicht ein. Bei Fragen halt einfach nachfragen - ob per Mail oder Kommentar macht keinen Unterschied, ich lese ALLES (und mit grosser Freude!). Ihr muesst mal wieder aus eurer Kommentarlethargie aufwachen. das wird ja richtig langweilig mit euch hier :P

 

Also liebe Gruesse, Frohes neues Jahr und ein schoenes Weihnachten gehabt zu haben!
Katharina

3.1.08 00:00
 


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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Ma-i (6.1.08 14:17)
Wuhuuu <3

Und ich dachte wirklich, MEINE Vorweihnachtstage wären stressig gewesen... aber deine Erlebnisse stellen - wie immer - alles in den Schatten. Die Beleuchtung bei euch ist ja echt... helll...
Ich glaub, mich würde das furchtbar nerven. Hatte zwar eine kleine Lichterkette draußen vorm Fenster, aber meistens war sie auf, weil mich das beim Schlafen gestört hat.

Was hat es denn jetzt genau mit diesen "Funnel Cakes" auf sich? Hab das noch nie gehört...

Sou... Rest per Mail^^

Ma-i


Claudi (27.1.08 17:23)
Huhu!
Oho, du warst in Nashville und im Opryland Hotel! Das Ding is echt der Hammer! Und die Mall daneben is auch nicht von schlechten Eltern.... ;-) Hach ja, da werden Erinnerungen wach... War ja auch 2 Mal in Nashville und sshoppen in der Opryland Mall gehörte jedesmal zum Programm dazu!
Wünsch dir noch eine wunderschöne Zeit in den USA! Und natürlich ein wunderschönes neues Jahr!
Ganz liebe Grüße, Claudi

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